Der einfachste Anti-Lampenfieber-Tipp

von Argumentorik, 1. Juli 2016

Der einfachste Anti-Lampenfieber-Tipp lautet: Die Struktur gibt dem Redner Sicherheit und ist ein einfacher und ein sehr guter Helfer, das Lampenfieber zu senken. Denn wenn ich genau weiß, was  mein nächster Punkt in meiner Rede sein wird und wo genau ich ihn in der Rede platzieren werde, gibt mir das ein sicheres Gefühl für meinen Vortrag. Das Bauen einer durchdachten Struktur kostet natürlich Zeit. Allerdings bekommt man dafür später als Lohn, dass man nicht mehr so nervös ist wie ohne Struktur.

Ein Tipp für Anfänger: Nehmt Euch nicht zu viel für die Rede vor. Anfänger scheitern häufig daran, dass sie die Rede mit zu vielen Punkten füllen und dadurch ihr Gehirn überlasten und nervös werden, weil sie Angst davor haben, irgendwas zu vergessen. Überlegt Euch maximal 3 Punkte und nehmt alles andere aus Eurer Rede heraus.

Für die Fortgeschrittenen gilt Ähnliches: Greift Euch 3-5 Punkte heraus und entschlackt die Rede soweit es geht. Besser weniger reden, aber dafür mit dem Gefühl in die Rede gehen, dass Ihr den eigenen Inhalt komplett beherrscht. Auch Profis überlegen sich die Struktur immer ganz genau vorher im Kopf. Sie unterscheiden sich von den Fortgeschrittenen dadurch, dass sie die Übergänge zwischen den einzelnen Punkten so gestalten, dass ein Punkt aus dem anderen „fließt“.

Egal, ob Du Anfänger bist, Fortgeschrittener oder Profi: Die Struktur hilft Dir dabei, ein bisschen weniger Lampenfieber zu haben. Alles, was Du dafür tun musst, ist etwas Zeit zu investieren und sich in der Vorbereitung zu Deinem Vortrag eine Struktur zu überlegen.

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Autor: Wladislaw Jachtchenko


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