Mitarbeiter-Training München: Wie hält man eine gute PowerPoint-Präsentation?

von Argumentorik, 20. Januar 2016

Präsentationen mit PowerPoint sind alltäglich in fast allen Unternehmen. Einzelne Mitarbeiter fassen die Ergebnisse ihrer Arbeit für ihre Kollegen zusammen oder wollen zum Beispiel neue Ideen vorstellen, wie die Abteilung effektiver arbeiten kann. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass fast alle Powerpoint-Präsentationen langweilig sind. Woran liegt das? Im folgenden Beitrag stellen wir die häufigsten Fehler mit PowerPoint dar. Wenn Sie diese vermeiden, gehört Ihre Präsentation bereits zu den besten 20%!

Fehler Nr. 1: Zu viele Folien

Viele Mitarbeiter basteln eine ausführliche PowerPoint-Präsentation zusammen. Das Problem? Zu viele und zu ausführliche Folien. Bei unserem Inhouse-Seminar Mitarbeiter-Training München stellen wir immer wieder fest, dass Mitarbeiter ihre Präsentationen mitbringen – mit gewöhnlich über 50 Slides. Das ist viel zu viel! Zuhörer werde durch so viel Information einfach erschlagen – und sind danach „so klug als wie zuvor“. In unserem Mitarbeiter-Training haben wir da eine ganz klare Botschaft: Maximal 10 Slides. Am besten noch weniger. Denn kein Publikum will mit Informationen zugeschüttet werden.

Fehler Nr. 2: Zu ausführliche Folien

Daneben beobachten wir immer wieder, dass auf dem einzelnen Slide zu viele Informationen stehen. Der typische Fall: Man hat eine These oben auf dem Slide – und darunter kommen dann 5-8 Stichpunkte. Was passiert? Ganz einfach: Der Mitarbeiter schaltet auf den nächsten Slide – und das Publikum fängt an, Punkt für Punkt zu lesen. Der Redner erläutert noch Unterpunkt 1, da haben die anderen schon schnell alle Unterpunkte gelesen. Und langweilen sich. Abgesehen davon hat der vortragende Mitarbeiter die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer komplett verloren: Denn sie sind zu 100% mit dem Lesen der ausführlichen Folie beschäftigt.

Wie sollte man es also richtig machen? Die Regel lautet: Je weniger Text, desto besser. Also besser einen Satz, statt 3 Sätze. Noch besser? Ein einzelnes Schlagwort. Und über dieses Schlagwort spricht der Redner dann – und hat die Aufmerksamkeit dann auf sich, statt auf der Leinwand.

Fehler Nr. 3: Zu wenig und zu kleine Bilder

Jeder kennt den Spruch: Ein Bild sagt mehr, als 1000 Worte. Und das Schöne an PowerPoint ist, dass man wunderbare Bilder super einfach integrieren kann. Bei unserem Inhouse-Seminar Mitarbeiter-Training München fällt uns immer wieder auf, dass die zu uns kommenden Teilnehmer in ihren mitgebrachten Präsentationen entweder keine oder zu kleine Bilder auf ihren Folien haben. Die Folge: Man verpasst die tolle Chance, etwas mit einem Bild darzustellen, was nicht nur den Vortrag auflockert – sondern auch häufig besser die Botschaft transportiert, als es mit bloßen Worten möglich ist.

Was wir empfehlen: Große Bilder, am besten über den ganzen Bildschirm, am besten ohne Text. So wirkt das Bild mehr – und den Text kann der Redner ja parallel zum Bild sprechen. So vermeidet man auch die unschöne, aber weit verbreitete Informationstautologie, bei der der Redner denselben Text spricht und gleichzeitig auf der Folie stehen hat.

Auf PowerPoint ganz verzichten?

Im Internet finden sich viele Beiträge, die den Nutzen von PowerPoint komplett abstreiten und sagen, dass man ohne PowerPoint besser unterwegs ist. Was wir beim Mitarbeiter-Training München sagen: Es kommt darauf an! Wenn man gute, veranschaulichende Bilder (oder sogar ein kleines Video) hat, sollte man diese mit PowerPoint zeigen. Wenn man seine Botschaft aber mit einem kleinen Diagramm am Flipchart oder auf dem Whiteboard veranschaulichen kann, kann man dies auch ohne PowerPoint tun. Wenn man keine Diagramme oder Bilder hat, dann kann man auf PowerPoint auch mit gutem Gewissen verzichten.

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Autor: Wladislaw Jachtchenko


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